CDU beim Haushalt 2026 optimistischer

Willicher Stadtrat bleibt Herr des Verfahrens

„Licht am Ende des Beratungstunnels“, sieht CDU-Fraktionschef Paul Schrömbges mit Blick auf den Haushalt der Stadt Willich für 2026. Nachdem auf Vorschlag der CDU die Verabschiedung des Haushalts auf April vorschoben wurde, hätten Politik und Verwaltung die Atempause für zahlreiche Vorschläge genutzt, das Defizit um etwa 5 Millionen Euro zu reduzieren und damit den Haushalt für das nächste Jahr genehmigungsfähig zu machen.

Was für Schrömbges besonders wichtig ist: „Der Willicher Stadtrat bleibt damit Herr des Verfahrens. Unser Haushalt wird nicht von den Aufsichtsbehörden bestimmt.“ Allerdings erwartet der CDU-Fraktionsvorsitzende, dass auch die nächsten Haushalte bis 2030 defizitär und daher weitere Anstrengungen notwendig blieben. „Der Ernst der Lage ist allen Ratsmitgliedern bewusst“, stellt Schrömbges fest. So sei es ein gutes Zeichen, dass die Fraktionen die schwierigen Beschlüsse zur Entwicklung der Kindertagesstätten einvernehmlich verabschiedet haben.

Die CDU erwartet, dass die Beratungen und Beschlüsse im April zur Verabschiedung des Haushaltes 2026 mit zahlreichen Einzelentscheidungen allen Fraktionen nochmals viel abverlangen würden. Aber immerhin gebe es nun „Grund zu Optimismus“.