Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Willich wird dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, die einen Verzicht auf den sogenannten Geschwisterbonus vorsieht, nicht folgen. Die hat die Unionsfraktion auf ihrer gestrigen Sitzung beschlossen. Stattdessen wollen die Christdemokraten die Thematik der Elternbeiträge in der Ratssitzung am 21. Februar in die Zukunftswerkstatt verweisen.
Zusätzlich soll in der Willicher CDU ein Arbeitskreis gegründet werden, in dem mögliche Gestaltungen der künftigen Beitragssatzung erörtert werden sollen. Dort soll auch der Dialog mit den betroffenen Eltern fortgeführt werden, den die Union am vergangenen Montag auf Ihrer Bürgerrunde begonnen hatte. Konkret wird die CDU die Eltern dazu einladen, mögliche Gestaltungen der Beitragsatzung gemeinsam zu diskutieren. Bei der Neugestaltung sollen drei Leitlinien maßgeblich sein: Neben Einfachheit und Transparenz die Haushaltsangemessenheit sowie die Soziale Ausgewogenheit. Im Rahmen eines Benchmarkings sollen hier auch positive Beispiele aus anderen Kommunen evaluiert werden.
In der Diskussion um die Beitragsfreiheit von Geschwisterkindern in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) will sich die CDU die Zeit nehmen um ergebnisoffen mit den Betroffenen zu sprechen. „Wir glauben, dass wir gemeinsam mit den Eltern eine tragfähige Lösung finden werden!“ erklärte dazu der neue Fraktionsvorsitzende der Willicher CDU, Johannes Bäumges. „Familienfreundlichkeit liegt der CDU seit jeher am Herzen und ist von daher nicht von ungefähr ein Markenzeichen der Stadt Willich“ so Bäumges, selber Vater von zwei kleinen Kindern, weiter.
Die Union habe unter anderem dafür gesorgt, dass das OGS-Angebot in Willich das umfassendste in der Region ist. Rund 700 Plätze werden jährlich mit 2.600 Euro pro Platz bezuschusst. Gemeinsam mit den Eltern will die CDU nun an diesem Willicher Qualitätsmerkmal weiterarbeiten.
Deshalb lädt die CDU alle Bürgerinnen und Bürger am 18. Februar 2013 um 20 Uhr zu ihrer Bürgerrunde ins Vereinsheim des SC 08 Schiefbahn, Siedlerallee 27, ein. Dort soll ergebnissoffen über das Thema diskutiert werden.
Die Gemeinsamkeiten stehen im Vordergrund, wenn die Deutsch-Türkische Union Willich (DTU) zu ihrem interreligiösen Dialog lädt. Am kommenden Montag, den 18 Februar 2013, um 18 Uhr geht es deshalb in der Willicher Moschee, Bahnstraße 110-112, um Abraham, den gemeinsamen Stammvater der Religionen.
Auf Einladung von Kerim Isik, dem Vorsitzenden der CDU-Vereinigung, werden Pfarrer Rolf Klein von der evangelischen Emmaus-Gemeinde, Rabbi Yitzchak Wagner von der Jüdischen Gemeinde in Krefeld und der Willicher Imam Ahmet Tasci über die gemeinsamen Wurzeln ihres Glaubens diskutieren. Alle Interessierten, auch die die einfach nur mal einen Blick in die Willicher Moschee werfen wollen, sind herzlich willkommen.
Uwe Schummer, Bundestagsabgeordneter des Kreises Viersen, freut sich sehr über den Besuch des Umweltbundesministers, Peter Altmaier, bei dem kommenden Kreisparteitag am 23. Februar 2013, um 9:00 Uhr in der Alber-Mooren-Halle in Grefrath-Oedt. Schummer hatte Altmaier zum Parteitag eingeladen und dieser hatte spontan zugesagt. „ Mit Peter Altmaier haben wir einen hervorragenden Redner gewinnen können, der die CDU im Kreis Viersen auf den Bundestagswahlkampf einstimmen wird“, so Schummer. Am Rande des Plenums besprachen Minister und Abgeordneter die letzten Details für den Besuch am Niederrhein.
Am vergangenen Montag fand im Cafe Steffi die gut besuchte Bürgerrunde der Neersener CDU statt. Thema war die Entwicklung und die Bedeutung der Sportvereine in der Zeit des Ganztagesschulbetriebes. Hierzu konnte Bürgerrundenleiter Robert Brintrup die Vorsitzende des Neersener Turnerbundes Hedi Schinken, den Vorsitzenden des SV Niersia Neersen, Peter Klein und den Vorsitzenden des RSV Opel Neersen, Dieter Hamacher sowie weitere Vereinsvertreter und interessierte Bürger begrüßen. Bei erfreulich konstanten oder steigenden Mitgliederzahlen, vor allem im Bereich der „Bambinis“, wurde über zunehmende Schwierigkeiten bei der Finanzierung der Vereinsaufgaben berichtet, da sowohl die Unterstützung der Landessportverbände wie auch die allgemeine Vereinsförderung rückläufig sei. Die Vereine sind vor diesem Hintergrund zunehmend auf Sponsoren angewiesen. Dass die Vereine im Ort jedoch hervorragende Arbeit leisten, wird allein dadurch deutlich, dass Neersen nun Landesleistungsstützpunkt für das Kunstradfahren geworden ist, berichtete Stützpunktleiter Dieter Hamacher. mehr…