Einbruchserie in Willich: Politik muss aktiv werden

16. Januar 2012

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„In den vergangenen Monaten nehmen Einbrüche und Trickbetrügereien in Willich rapide zu.“ Dies, so Dr. Paul Schrömbges und Dieter Lambertz von der CDU-Fraktion, sei einhelliger Tenor einer Arbeitsgruppe gewesen, die sich mit aktuellen Themen der Willicher Lokalpolitik beschäftigt habe. „Die Presse berichtet anhaltend von Vorfällen aus den Willicher Stadtteilen. Die Verunsicherung der Bevölkerung nimmt zu. Das kann uns nicht gleichgültig lassen,“ so Schrömbges. Den oft angeführten Hinweis, dass es einen deutlichen Unterschied „zwischen der gefühlten Sicherheit und der tatsächlichen Sicherheitslage“ gebe, könne man in der aktuellen Situation nicht mehr so ohne weiteres gelten lassen. Dieter Lambertz, Vorsitzender des Jugendhilfe- und Sozialausschusses und langjähriger Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei im Kreis Viersen, rät dazu, die Fragen von Einbruch und Betrug in Willich systematisch anzugehen. „Wir haben einen Rat für Sicherheit und Vorbeugung in der Stadt, in dem die Fachleute zusammensitzen“ so Lambertz. Er werde den Beirat bitten, sich mit der aktuellen Entwicklung auseinander zu setzen und dann zu berichten. „Die Frage der Sicherheit in unserer Stadt wird dann im Sozialausschuss behandelt werden.“ Wichtig sei es, neben einer Analyse der Situation auch „konkrete Handlungsanweisungen für die zuständigen Stellen, für Rat und Verwaltung und die die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu entwickeln.“ Die Politik sei gefordert, aktiv zu werden, so Lambertz.